Über mich

"Nur eines sollten wir perfektionieren, unseren Mut zur Unvollkommenheit."
Michael Titze

Portrait von Monika Schoch

Was mich motiviert 

Als ich noch klein war, wollte eine Tante von mir wissen, was ich einmal werden will. Meine ultimative Antwort lautete: «Krankenschwester»! Lächelnd fragte sie, ob ich nicht lieber eine «gesunde Schwester» sein möchte…? Nach über drei Jahrzehnten Erfahrung im Spannungsfeld in und um die Psychiatrie, habe ich eine Antwort auf die Frage gefunden: Ich möchte meinen Fokus weder auf Symptombekämpfung noch Stabilisierung legen. Sondern ich möchte Heilung auf allen Ebenen fördern.

Erfahrungshintergrund 

Seit 1986 arbeite ich pflegend, betreuend und beratend im Gesundheits- und Sozialwesen. Freiberuflich, privat und auf verschiedenen Hierarchiestufen habe ich in unterschiedlichsten psychiatrischen, somatischen und sozialpädagogischen Bereichen mit Menschen aller Alters- und Bildungsschichten gearbeitet.

Aus- und Weiterbildungen 

Somatische Trauma-Arbeit STA®, IST Institut, Winterthur

Studiengang für angewandtes Coaching, Coachingplus, Kloten

Gestalttherapieausbildung, Gestaltinstitut Köln

Ausbildung Pflegefachfrau Psychiatrie, Clienia Schlössli, Oetwil am See

Arbeitsweise 

Geprägt durch meine gestalttherapeutische Ausbildung, kultiviere ich in meiner Arbeit die dialogische Beziehung nach Martin Buber. Respektvoll, wertschätzend und wohlwollend nehme ich dich und deine individuellen Ressourcen wahr. Meine hohe Präsenz und mein Mitgefühl schaffen eine (Herz) öffnende Atmosphäre, die Raum für persönliche Entwicklung lässt. Die Gestalttherapie ist die einzige Therapieform, die von Beginn weg und lange vor der Achtsamkeitswelle Bewusstheit und Gewahrsein in Theorie und Praxis verankerte. Die achtsame Haltung, richtet sich auf alle Phänomene der Wahrnehmung und des Erlebens. Vielfältige Interventionen fördern im Hier und Jetzt die Bewusstheit von Körper, Geist und Seele. Je klarer wir unsere Gefühle, Bedürfnisse, Empfindungen, Überzeugungen und Verhaltensweisen wahrnehmen, desto besser gelingt uns die organismische Selbstregulation. 

Im Laufe der Jahre habe ich zahlreiche Weiterbildungen besucht und viele psychoedukative Methoden in meine Arbeit integriert. Die somatische Trauma-Arbeit STA®, (traumasensitive) Achtsamkeit und Mitgefühl sind dabei grundlegend. Ich arbeite mit inneren Anteilen wie dem inneren Kind oder dem inneren Kritiker. Elemente der Transaktionsanalyse, der buddhistischen Psychologie und anderes mehr ergänzen meine Arbeitsweise. Wo der Verstand nicht hinreicht, trägt mich Spiritualität, Intuition und Vertrauen. Ich habe eine Affinität für den Schamanismus, insbesondere zu den Krafttieren. Die Arbeit bei einer Schamanin hat vor einigen Jahren Licht in mein eigenes Trauma gebracht. Spiritualität erlebe ich als Bedürfnis vieler Menschen in Krisen. Wenn du es nicht magst, lassen wir es in unserer Arbeit einfach weg. Zum Schluss möchte ich meinen Humor erwähnen, der mir als Brückenbauer und Steigbügel dient. 

Persönliches

Geboren im März 1968, lebe ich seit 2000 in Rapperswil. Ich bin Mutter einer wunderbaren, erwachsenen Tochter. Meine grossartigen Freundinnen sind ein unschätzbarer Reichtum in meinem Leben. Meine Freizeit geniesse ich gerne walkend und wandernd in der Natur.